German version below

 

Creativity and craftsmanship were already in the trained metalworker's infancy: from specially built high seats to underground dens in the forest to the development of a cabinet system on the thoroughfare to supplement pocket money. Later followed the production of own furniture like tables, terrace lounges up to the own designer bed made of wood and stainless steel for home use. Here Steffen Hertel concentrated on combining the old and the modern. An artistic internship of several weeks in a renowned prop workshop in Hamburg in 2014 encouraged Steffen Hertel to turn his passion into a profession. Since 2015, he has been active as a freelance, experimental artist and creative.

 

Steffen Hertel experiments on everything that came between his fingers. Rather rarely classic stretcher frames are used, but mainly discarded construction or pallet wood, MDF or HDF - boards, cardboard, old windows or radiator covers. The concept behind the artist's work arises from the consistent use of everyday things and disposable materials. For this purpose, the self-taught artist also likes to climb into one or another scrap container - of course, always in prior consultation with the owner. The focus of his abstract works and object art is on the theme of "upcycling": old, seemingly useless gene objects and "things" find a new use. Old picture frames or chairs, upholstery nails from a long forgotten time, rusty screws or scrap metal and wood together with acrylic, polystyrene, ash, coffee, champagne chalk and various textures form a symbiosis and create something new. At the same time, it may sometimes be quite different and old furniture is refurbished in shabby style or a café artistically designed to give it the final cozy touch and a distinctive identity.

 

"A day without creativity is a lost day" Steffen Hertel, 2021

 

 

Die Kreativität und das handwerkliche Talent steckte dem gelernten Metallbauer bereits in den Kinderschuhen: Von eigens gebauten Hochsitzen über unterirdische Höhlen im Wald bis hin zu der Entwicklung eines Schrankensystems an der Durchfahrtsstraße zur Aufbesserung des Taschengeldes. Später folgte die Produktion eigener Möbel wie Tische, Terrassenlounges bis hin zum eigenen Designerbett aus Holz und Edelstahl für den Hausgebrauch. Hierbei konzentrierte sich Steffen Hertel darauf Altes und Modernes miteinander zu verbinden. Ein künstlerisches, mehrwöchiges Praktikum in einer renommierten Requisitenwerkstatt in Hamburg im Jahre 2014 ermutigte Steffen Hertel seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Seit 2015 ist er als freischaffender, experimenteller Künstler und Kreativer aktiv.

 

Steffen Hertel experimentiert auf allem was ihm zwischen die Finger geriet. Eher selten kommen klassische Keilrahmen zum Einsatz, sondern überwiegend ausrangiertes Bau- oder Palettenholz, MDF bzw. HDF - Platten, Pappe, alte Fenster oder Heizkörperabdeckungen. Das Konzept hinter der Arbeit des Künstlers entsteht durch die konsequente Nutzung alltäglicher Dinge und Wegwerfmaterialien. Dazu steigt der Autodidakt auch gern einmal in den einen oder anderen Schrottcontainer - natürlich immer in vorheriger Absprache mit dem Eigentümer. Der Fokus seiner abstrakten Arbeiten und Objektkunst liegt auf dem Thema „Upcycling“: Alte, scheinbar nutzlose Genstände und "Dinge" finden einen neuen Gebrauch. Alte Bilderrahmen oder Stühle, Polsternägel aus einer längst vergessenen Zeit, rostige Schrauben oder Altmetall- und Altholz bilden zusammen mit Acryl, Styropor, Asche, Kaffee, Champagnerkreide und verschiedenen Texturen eine Symbiose und schaffen Neues. Dabei darf es auch manchmal ganz anders sein und alte Möbel werden im shabby Style aufgearbeitet oder ein Café künstlerisch gestaltet um ihm den letzten gemütlichen Schliff und eine unverwechselbare Identität zu verleihen.

 

 

"Ein Tag ohne Kreativität ist ein verlorener Tag" Steffen Hertel, 2021